Samstag, 24. November 2007

Lederhaut

Ich sitz grad wieder mal im Zug nach Guangzhou. Eine Grossstadt in Canton - China. Etwas weiter von Hongkong weg als Shenzen, wo ich grad gestern war... Lieferantenbesuch... es is viel zu frueh, wenn man bedenkt um welche Zeit ich gestern aus China heimgekommen bin. Aus irgend einem Anlass oder einfach nur so haben uns die Lieferanten gestern auf einen Krokodilschmaus eingeladen. Ich haette mir ehrlich gesagt ein besseres Betthupferl vorstellen koennen. Angefangen hat es mit Krokodilsuppe, welche ja noch halbwegs die Kehle runter ging. Im Laufe des Menues steigerte sich das ganze aber schliesslich auf Krokodilfuesse (ein grosser WOK mit dem gesamten Bein des Tieres darin!) und Krokodilinnerein. Hohepunkt des Spezialmenues, welches unter Chinesen uebrigens als sehr gesund gilt und grosse Heilwirkung nachgesagt wird, war in Krokodilblut gekochter Reis... Klingt auch gesund.. Ruecksichtnemend auf meinen Magen war ich dann dennoch umso gluecklicher, als wir um 10Uhr zwar noch hungrig aber endlich richtig Hongkong aufbrechen konnten.. Jetzt sitz ich zwar schon wieder im Zug nach China, aber ich weiss schon.. heute abend gehe ich mal wieder gscheid essen...

Mittwoch, 14. November 2007

November...

Fast schon ein Jahr vorueber...

Sonntag, 28. Oktober 2007

Shanghai F1 Grand Prix


Sonntag, 16. September 2007

Shanghai mit Martin - October 07

War doch schon lange mal Zeit dass ich ein bisschen mehr von China sehe.. Shanghai I'm coming!


Montag, 10. September 2007

Mittwoch, 8. August 2007

Spirit of Hong Kong

Was macht Hongkong aus? Was begeistert mich immer wieder, wenn ich von einem langen China-Trip wieder in diese Stadt zurueckkehre? Ganz klar, es ist das Ego und der Esprit dieser Stadt, welche sofort auf mich ueberschwappen. Ich bestelle noch ein Bier im Aqua - im ca 35. Stock - und lass den Blick ueber die Lichterlandschaft schweifen. Einer der Hauptdarsteller des theatralischen Hongkonger Flairs befindet sich in der Mitte. Sozusagen der Protzklotz von Hongkong. Das Monstrum das seine Krallen, wie eine aus dem Boden rammende Faust dem Himmel entgegen streckt. Weiter hoch als alles andere rund um ihn. Das verleiht ihm einen gewissen Stolz und seine Arroganz. Das weisse Licht das aus seinem Inneren nach oben stroemt huellt sein Haupt in schummriges Licht. Er ist schoen. Er ist aggressiv. Er ist das Wahrzeichen Hongkongs, und sein Anblick verleiht eben dieses jene Gefuehl, das diese Stadt so ausmacht. Vielleicht ist es ja selbst Stolz und das Gefuehl fuer eine Zeit ueber den Dingen zu stehen.

Donnerstag, 5. Juli 2007

Ueber kleine Sitze und Klimaanlagen

Wie gespannte Seile schneiden sich die Strassen durch die Umgebung und Doerfer im Land der aufgehenden Sonne. Strassen mit Loechern wie ein Emmentaler. Ich sitz grad in einem 12-Sitz Mini-Van (wie ein groesserer VW Bus) und versuch meinen Zug zu erwischen, der in etwa einer Stunde abfaehrt. Meine einzige Chance vor Mitternacht heim zu kommen. Der Bus ist der Wahnsinn, der Fahrstil der Chinesen auch. Anschnallmoeglichkeiten gibts im Auto nur zwei (Fahrer und Beifahrer) und mein Kollege sitzt auf einem Sitz mit einer Rueckenlehne in etwa so gross wie ein A4 Block. Die geht sogar ihm, und er ist Chinese, nur bis zur Haelfte des Rueckens. An die Moeglichkeit eines Unfalls moechte man hier gar nicht denken. Es ist ja auch schon spaet. Gib Gas Mann!! Die Autobahn, die sich tatsaechlich fast schnurgerade durchs Land zieht, ist schon mal vorsorglich fuer die naechsten 100Jahre Wirtschaftswachstum geruestet, und hat zwischen 3 und 5 Spuren. Ausgelastet ist sie bei weitem noch nicht. Gott sei Dank. Gerade ziehen sich diese 5 Spuren immer enger zusammen, bis nur noch eine Spur uebrig bleibt. Die ausgebremsten Autos stehen vor der, auf einmal mitten in der Autobahn aufgerissenenen Strasse. Auf der Baustelle arbeitet keiner. Autos schneiden nach links auf die einzige Spur. Prinzipiell werden Verkehrsregeln hier beim Einsteigen liegen gelassen, oder die Klimaanlage - immer auf bedachte 16Grad eingestellt - kuehlt den Leuten das Gehirn ein. Man ueberholt links und rechts. Faehrt mit dem Fahrrad bei Nacht und ohne Licht gegen die Autobahnauffahrt oder quert die Autobahn zu Fuss. Rote Ampeln sind eher nur Richtlinien und Fussgaenger auf Zebrastreifen leichte Beute. Dagegen ist mein Platz im Bus noch ziemlich sicher, und bis zum Zug ist es nicht mehr weit..

Montag, 28. Mai 2007

Hongkongmoschtshots



Mittwoch, 23. Mai 2007

Jetstreamin

Travel keeps you young.
It does this by simply putting
you in situations that make you feel
like a child again. Magically lost in a moment
of discovery. Beautifully confused. It could be the
first time you awaken to the 5:00 a.m. call to prayer
from the local mosque on Marocco's far Atlantic shore, the
first time you feel the weight of the Egyptian sun on your shoulder,
the first time you paddle out over the shallow reefs of the Carribean,
or the first time you realize that people living in squalor can achive
happiness as easily as those livin in mansions. These are life's opportunities
to shed the hustle of modernity, to join the moment, and stop sprinting
toward some prefabricated goal. Your heart races. Your metabolism shifts into a
lower gear. Everything is new again...

Dieser Text ist von SippingJetstreams. Die Inspiration und Vision wollte ich hier weitergeben. www.sippingjetstreams.com Must see!

Samstag, 19. Mai 2007

Draufgehaun

Irgendwie vermiss ich es, das Eishockeyspielen letzten Winter. Da war ich noch daheim, zwischen den Bergen. Wir waren grad bei der Vereinsgruendung der "BS Lakers", als ich Mitte Winter nach HK aufbrach. In Hong Kong angekommen erwarteten mich sowieso erstmal andere Aufgaben. Aber man wirds nicht glauben, ich hab in Hong Kong schon einige Eishockeyhallen ausfindig gemacht... und die sind nicht schlecht! Zumindest die eine im Einkaufscenter "MegaBox" auf der Kowloon Seite im keine Ahnung wievieltem Stock mit Ausblick aufs Meer und die HK Skyline. Wenn man mir da einen Schlaeger und die Skates in die Hand druecken wuerde.. ;) Aber was solls, bei Aussentemperaturen jenseits von 30 Grad bin ich eh lieber im Freien. Ich spiel mittlerweile regelmaessig Fussball, und wuesste nicht zu welcher Stunde in meiner Woche ich Zeit, Kondition und Koordination haette, um auf den Skates zu stehen. Da ist Fussball am Samstag Morgen bei 35 Grad schon Leistung genug. Ich spiel im "Swarovski Team" als einer von zwei Gweilos (so bezeichnen uns die Locals). Gleich zum Auftakt haben wir die deutsche Bayer-Gruppe, ebenfalls Buerohengste wie wir, 6:4 vom Platz geschickt. Am meisten imponiert mir immer die Aussicht vom Spielfeld aus. Wir spielen im Center einer grossen Pferderennanlage in Happy Valley, und ringsum tuermen sich die Wolkenkratzer und Haeuserschluchten Hong Kongs. Beeindruckend, wirklich. Man kann also ohne Uebertreibung sagen, dass wir bei unseren Spielen zehntausende Zuschauer haben ;) Hier gehts noch zu Team Website: http://shkfc.blogspot.com/

Donnerstag, 17. Mai 2007

Alkohol ist des Sportlers....

Bergsteigenwuerden die Chinesen mit Hiken uebersetzen, oder so aehnlich. Obwohl die Huegel hier alles andere als hoch sind, sollte man die Hitze und die Hiker nicht unterschaetzen. Da lieg ich schon lang lieber am Beach, marschieren solche Flachlandbergsteiger noch Stunden von Huegel zu Huegel. Ich muss zugeben, die Aussicht ist echt schoen. Wenns mal nicht so neblig ist, sieht man rundherum das Meer und bei guter Sicht auch die naechsten Inseln. Dennoch werd ich nicht so oft Hiken wegen des Hiken willens, sondern nur um wieder mal ein paar coole Kletterspots zu finden. Die Jungs mit denen ich frueher am Weg war, haben sich alle etwas verstreut. Ich hoffe aber ich treff sie bald wieder fuer einen Kletterausflug nach Tung Chung. Apropo Klettern. Das war ich jetzt schon ewig nicht mehr. Meine letzten Wochenendenwaren ziemlich exzessiv. Freitag, Samstag, Sonntag.. Da blieb keine Kraft fuer richtigen Sport. Das muss sich jetzt aber wieder aendern. Oder zumindest einpendeln ;) Neue Kletterpatschn hab ich mir schon gekauft.

Mittwoch, 16. Mai 2007

Dude,so laesst sich das Wochenende aushalten..

Vergiss Autos in Hongkong, wuensch dir ein Boot. Natuerlich waer ein Auto auch cool, aber das ist kein Vergleich zu einem Boot. Nur mit einem Boot kommt man an die besonderen Plaetze und die schoenen Beaches, die rund um Hongkong liegen. Man glaubt nicht wie viele Straende und Buchten es hier gibt, die nur dazu einladen eine coole Grillerei zu starten. Zuerst gehts aber in Markt, Grillfood kaufen. Neben allerlei Bekanntem und Unbekanntem gibts von Muscheln bis zu Krabben alles was du willst. Das mit dem Seafood muss man halt zubereiten koennen und moegen. Man duest also mit seinen Freunden durch den Markt, kauft viel zu viel zum grillen ein, geht an board und sucht sich im vorbei rasen einen geilen verlassenen Beach aus. Heiss genug ist es ja, und somit steht die Boattrip-saison schon in den Startloechern. Ich hab meinen ersten Boattrip mit ein paar Freunden bereits hinter mir. Dem Reto, gebuertiger Schweizer, bereits vor einigen Jahren nach Asien verschlagen, gehoert das Boot, und wir waren eine lockere fuenfkoepfige multikulti Truppe. Weil das Meer hier an schoenen Tagen flach ist wie der Reitherer See, gehen viele junge Chinesen aber vor allem gerne Wakeboarden. Das beste aber muss es sein, wenn man sich eine Dschunke oder Yacht mit seinen Freunden ausleiht. Diese "Dschunks" wuseln am Wochenende ueberall rum. Es passen ca 30 bis 40 Leute, deshalb duerfte dieOrganisation dieser Geschichte das Schwierigste sein. Hat man aber alle beinander und kann sich den Preis teilen, kostet der Spass nicht mehr viel. Richtig gechillt cruist man dann inklusive Kapitaen, Crew und einem Bier in der Hand gemuetlich durchs Meer und feiert den ganzen Tag durch. Hinten drauf ist meistens noch ein Speedboat gepackt, zum Wakeboarden natuerlich. Wer viele huebsche Frauen kennt, ist bei so einem Boattrip sicher klar im Vorteil ;)


Dienstag, 15. Mai 2007

Bangkok - Koh Samui - Koh Pha Ngan / Brothers on tour

Eines der absoluten Highlights Hongkongs ist auf alle Faelle das jaehrlich stattfindende Rugby Sevens Spektakel. Rugby Sevens ist soaehnlich wie American Football, nur ohne das ganze Amerikanische. Also keine Schutzausruestung und viel schneller. Aus dem Grund auch viel spannender zum zuschauen. Wenn sich also die Manda der Fiji Inseln mit den Neuseelaendern messen ist im Austragungsort Hongkong die Hoelle los. In Lan Kwai Fong gehts zu, das glaubt man nicht. Leider fiel dieses Jahr das ganze Rugby Sevens mit meinenUrlaubsplaenen uebereinander, aber Stephan und ich erlebten zumindest die erste Nacht, also den Auftakt. Eine geile Party, die allerdings ihren Preis forderte. Zu muede und hangover um rechtzeiti auf den Flughafen zu kommen hob unsere Maschine ohne uns ab. Erster Gedanke. Urlaub verhaut. Aber umbuchen auf den n踄hsten Tag war Gott sei Dank kein Problem. Die ersten Urlaubstage waren kein bisschen weniger anstrengend. Immer packpacken, keinZiel, viel zu heiss, und viel zu viel Bier. Nach Samui-Erfahrung, einigen echten Angstminuten im thailaendischen Verkehr und einer Full Moonparty,erlebten wir aber trotzdem noch ein paar relaxte Tage am Tong Nai Pan Noi Beach. Einen Tauchschein hab ich rigens auch gemacht! Unglaublich geil mit soeiner Flasche auf dem Buckel aus 20 Metern unterm Wasser nach oben zu schauen!



Donnerstag, 22. März 2007

Shocked Monkey

Jetzt hab ich lang nix von mir hoeren lassen. "Long time no see" wuerden die Tschinesen sagen. Tja, der Hongkong Alltag erwischt mich langsam. Ernste Sache! Im Buero wird es immer stressiger ?damit ich auch mal was von der Arbeit schreib - und ich verbring immer mehr Zeit auf dem Festland ?dem traditionellen China. Ein paar Kilometer hinter der Grenze schauts dann schon gleich anders aus, als in dem sauberen Hongkong. Aber viel seh ich da nie, weil der Tagesplan ziemlich eng ist. Und meistens wirds dann sowieso sehr spaet bis ich daheim bin. Da kanns schon mal bis nach Mitternacht werden. Also zurueck zum Alltag. Vor sieben oder acht ist man sowieso nie vom Buero daheim. Hier bleibt man regelmaessig laenger am Schreibtisch. Aus Mentalitaetsgruenden. Die Arbeitswelt ist schon um einiges unterschiedlicher als die unsere. Hierarschich. Indirekt. Sehr indirekt. Tja, andere Kultur, andere Sitten. Apropo Kultur. Da waer noch eine Sache: Kulturschock! Glaubt man den studierten Berichten, muendet das Nachlassen der Anfangseuphorie nahtlos in den Kulturschock. Dieser Wechsel passiert so in etwa nach 2 Monaten. Und die sind jetzt um. Meine Uebereuphorie vom Anfang hat tatsaechlich etwas nachgelassen, aber das ist denk ich ganz logisch. Mit Dauersmile durch die Gegend zu laufen schaut sowieso komisch aus. Einen Schnupfen hab ich mir auch zugezogen (wegen dem seit 2 wochen wieder schlechten wetter), und ich muss sagen an manchen Tagen vermisst man halt doch seine Freunde die man immer anrufen kann, um irgendeine Aktion zu starten. Wenn das also der Kulturschock ist, dann gehts spaetestens naechste Woche wieder bergauf. Mein Bruder Stephan kommt mich besuchen. Und nimmt mir Speck mit ;) Kareespeck! Aber das beste ist, wir fliegen ueber Ostern nach Ko Pha Ngan, Thailand! Leute, das wird absolut genial! Schoene Gruesse an alle!

Sonntag, 25. Februar 2007

Great Wall Boulders in Shek O



Colins Boulder in Tsuen Wan


Dienstag, 13. Februar 2007

Montag, 12. Februar 2007

Spinatknoedel vs. Huehnerfuesse

Essenstechnisch hab ich ja schon einiges aushalten muessen, aber jetzt wollen wir doch mal schauen wie der chinesische Magen auf deftige Tirolerkueche reagiert. Am naechsten Freitag gibts Spinatknoedel mit Parmesan bei mir daheim. Ich hab das ganze als Wohnungseinweihungsfeier getarnt, aber eigentlich moechte ich meinen Kollegen ja eins auswischen. Ok, Spinatknoedel ist jetzt nicht die deftigste Tiroler Speise, aber man muss in diesem Land auch an die Zutaten denken. Leider, denn die Chinesen haetten schon ganz was anderes verdient, nachdem was sie mir auf den Teller getan haben! Huenerfuesse, Entenzungen, Kuhmagen und sonstiges, das wollte ich nur mal kurz erwaehnt haben. Aber weil das mit den Zutaten fuer Tiroler Gerichte nicht so ein Zuckerlecken ist, muss man sich halt einschraenken. Damit ich auch alles rechtzeitig parat habe, und ich nicht fertige Spinatknoedel einfliegen lassen muss, hab ich mich schon mal um Semmelbroesel umgesehen. Aber weil die chinesischen Baecker keine Semmeln backen, gibts auch keine Semmelbroesel. Also hab ich mir beim Baecker meines Vertrauens schon mal ein paar Baguette geholt. Alte tuns auch hab ich gemeint. Die Verkaeuferin – ganz verwirrt - gab mir die harten Baguettes dann aber sogar gratis. Vielleicht hat sie gedacht, der daleistet sich kein frisches ;) Jetzt fehlt mir nur noch Spinat (Iglo wirds hier wohl nicht geben) und Zillertaler Frischmilch. Das sollte ja nicht mehr das Problem sein. Und wenn die Spinatknoedel Ihre Wirkung verfehlen, gibts noch einen Schnaps hinterher, dann ist die Sache sicher gessn ;) Apropo, das beste Spinatknoedelrezept hab ich von der lieben Victoria!

Upgedated am 25.02.2007. Meinen Arbeitskollegen waren die Knoedel etwas zu wuerzig. Sind mir wenigstens ein paar uebrig geblieben ;)

Sonntag, 11. Februar 2007

Outlaying Islands und Shek O

Hongkong ist ja eigentlich ein Inselnetzwerk und rund um Hong Kong gibt es unzaehlige Inseln zu endtecken auf welchen das Rad der Zeit noch einen ganzen Tick langsamer schlaegt. Zum Beispiel die Insel 'Lamma', auf der man sich nur zu Fuss oder mit Fahrrad herumbewegt. Kaum setzt man Fuss an Land fuehlt man sich nicht mehr als sei man in einer Finanzmetropole.