Sonntag, 25. Februar 2007

Great Wall Boulders in Shek O



Colins Boulder in Tsuen Wan


Dienstag, 13. Februar 2007

Montag, 12. Februar 2007

Spinatknoedel vs. Huehnerfuesse

Essenstechnisch hab ich ja schon einiges aushalten muessen, aber jetzt wollen wir doch mal schauen wie der chinesische Magen auf deftige Tirolerkueche reagiert. Am naechsten Freitag gibts Spinatknoedel mit Parmesan bei mir daheim. Ich hab das ganze als Wohnungseinweihungsfeier getarnt, aber eigentlich moechte ich meinen Kollegen ja eins auswischen. Ok, Spinatknoedel ist jetzt nicht die deftigste Tiroler Speise, aber man muss in diesem Land auch an die Zutaten denken. Leider, denn die Chinesen haetten schon ganz was anderes verdient, nachdem was sie mir auf den Teller getan haben! Huenerfuesse, Entenzungen, Kuhmagen und sonstiges, das wollte ich nur mal kurz erwaehnt haben. Aber weil das mit den Zutaten fuer Tiroler Gerichte nicht so ein Zuckerlecken ist, muss man sich halt einschraenken. Damit ich auch alles rechtzeitig parat habe, und ich nicht fertige Spinatknoedel einfliegen lassen muss, hab ich mich schon mal um Semmelbroesel umgesehen. Aber weil die chinesischen Baecker keine Semmeln backen, gibts auch keine Semmelbroesel. Also hab ich mir beim Baecker meines Vertrauens schon mal ein paar Baguette geholt. Alte tuns auch hab ich gemeint. Die Verkaeuferin – ganz verwirrt - gab mir die harten Baguettes dann aber sogar gratis. Vielleicht hat sie gedacht, der daleistet sich kein frisches ;) Jetzt fehlt mir nur noch Spinat (Iglo wirds hier wohl nicht geben) und Zillertaler Frischmilch. Das sollte ja nicht mehr das Problem sein. Und wenn die Spinatknoedel Ihre Wirkung verfehlen, gibts noch einen Schnaps hinterher, dann ist die Sache sicher gessn ;) Apropo, das beste Spinatknoedelrezept hab ich von der lieben Victoria!

Upgedated am 25.02.2007. Meinen Arbeitskollegen waren die Knoedel etwas zu wuerzig. Sind mir wenigstens ein paar uebrig geblieben ;)

Sonntag, 11. Februar 2007

Outlaying Islands und Shek O

Hongkong ist ja eigentlich ein Inselnetzwerk und rund um Hong Kong gibt es unzaehlige Inseln zu endtecken auf welchen das Rad der Zeit noch einen ganzen Tick langsamer schlaegt. Zum Beispiel die Insel 'Lamma', auf der man sich nur zu Fuss oder mit Fahrrad herumbewegt. Kaum setzt man Fuss an Land fuehlt man sich nicht mehr als sei man in einer Finanzmetropole.


Sonntag, 4. Februar 2007

Privates Fleckchen

Ich sitz auf meiner Dachterasse und muss mir wieder einmal bewusst machen was gerade passiert... Ich habe jetzt endlich meine eigene Wohnung. Inmitten einer Millionenstadt ?im Zentrum von Hongkong City. Vor meiner Tuer stehen sie, die glaenzenden Glas-Tuerme und Business-Palaeste, die auf all den Fotos zu sehen sind. Das Grossstadtfeeling breitet sich noch weiter in mir aus. Ich fuehl mich wie in einer Szene aus Sex and the City oder CSI. Keine Ahnung warum mir das in den Sinn kommt! Manche werden sich denken, ist der naturliebende Martin nun schon komplett verrueckt und fordert den Kulturschock nur so heraus? Aber ich kann euch nur sagen Leute: Wenn man schon mal in Hongkong ist, dann muss man das Grossstadtgefuehl auch richtig erleben, und am intesivsten geht das halt im Zentrum. Und nebenbei, die Wohnung ist ein Traum!Ich war auf alle Faelle so froh endlich die Schluessel in meinen Haenden zu halten, und endlich aus dem otelzimmer?ausziehen zu koennen, dass ich sofort meine Sachen in einen Van stopfte und einzog. Mein Apartment ist perfekt eingerichtet. Die Dachterasse einfach genial. Dass muss auf jeden Fall in den naechsten Wochen mit einem House-warming zelebriert werden. Einladen werd ich ein paar Arbeitskollegen und die Argentinier, die ich beim Bouldern kennen gelernt habe. Besucher muessen sich dabei nur an den Duft halten, um zu mir zu kommen. Bereits eine Strassenkreuzung vom Haus entfernt erreicht einen naemlich schon der Geruch hunderter brennender Raecherstaebchen, mit denen der kleine buddhistische Gebetsaltar gleich neben meiner Haustuer tagtaeglich bestueckt wird. Sogar Hardcore-Raucherstaebchenliebhaber bei uns zuhause zuenden hoechstens 2-3 Staebchen gleichzeitig an, aber die Chinesen verbrennen gleich die ganze 20er Schachtel. Das kann mir nur auch von Vorteil sein, wenn ich nach dem Ausgehen den Heimweg suche.